Prolog

 

Ich hörte Schreie, Bäume umstürzen und plötzlich wurde mir schwarz vor Augen. Mit einem harten Schlag fiel ich irgendwo hinunter. Ich öffnete die Augen und lag vor meinem Bett auf dem Boden.

Diesen Traum habe ich jede Vollmondnacht, irgendwas stimmt nicht …

Dachte ich.

Ich stand auf, zog mich an, frühstückte und ging in die Schule. Dort wollte ich wegen meiner Freundin noch mit meinem Lehrer sprechen, aber der hörte mir nicht einmal zu. Aufgebracht drehte mich um und wollte in die Pause gehen. Im Gang stand jemand und kam auf mich zu, der Lehrer war im Klassenzimmer verschwunden.

„Was ist ?“, fragte ich genervt.

Es war meine Musiklehrerin. Auf dem Gang war es Still und dämmrig.

„Ich habe schon versucht mit Herrn Schwarz zu reden, das geht nicht, wie du schon gesagt hast unterbricht er einen ständig. Ich werde das ganze selber machen.“

„Schön“, meine ich gelangweilt.

Sie sah mich an.

„Ich sehe dir doch an das etwas nicht stimmt, wenn etwas ist kannst du jeder Zeit zu mir kommen.“

Ich schaute ihr ins Gesicht, aber es war zu dunkel und ich konnte nichts erkennen.

„Vielen Dank für das Angebot, aber ich kann es niemanden erzählen.“

„Ich habe zeit“, dann drehte sie sich um und ging, sie war mir nicht einmal sauer, ich schaute ihr lange nach ...

 

In der nexten Nacht hatte ich erneut einen Traum.

Ich stand in einem Gang und um mich herum loderte Feuer, die Flammen berührten mich nicht und es war auch nicht heiß. Hinter den Flammen stand die Lehrerin die mich am vorigen Tag gefragt hatte. Neben ihr stand ein Schatten, dieser Schatten verkündete: „Beeile dich zu gehen oder dir passiert das gleiche wie allen anderen.“

Was wollte der von mir ?

Ich war fast verzweifelt, dann brach plötzlich der Boden unter mir weg und ich wachte in meinem Bett wieder auf.

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden!